Ausschnitte aus Kritiken "Nachtschwester Lackmeier" |
Lobpreis des digitalen Fieberthermometers "Die langen Nächte der Kleinkunst" Auftakt der Kabarettreihe im Hirsch "…Ein Garant, die Lachmuskeln bis zum Äußersten zu reizen, war Jutta Lindner… Prädikat `uneingeschränkt sehenswert`. Denn Lindner lässt von der tyrannischen Ober- schwester bis zum Lobpreis des digitalen Fieberthermometers kein Klischee des Krankenschwesternalltags ungeschoren davonkommen… " " sad Saarbrücker Ztg. Mo. 25. 06.07 |
Nachtschwester Lackmeier klärt auf Kabarettistin Jutta Lindner weiß, wovon sie spricht Als Nachtschwester Eloise Lackmeier geht Jutta Lindner den Krankenschwester - Klischees auf den Grund, bringt aber auch sehr ernste, schwierige Themen wie Verwaltungsaufwand und Personaleinsparungen auf den Tisch. Hintergrundwissen ist bei Lindner garantiert: Sie arbeitet seit 20 Jahren als ausgebildete Krankenschwester und kann daher "aus dem Vollen schöpfen". Heute ist sie in der Uni-Klinik Homburg beschäftigt. Die 39-Jährige kann sich in ihrer Rolle voll entfalten, die verschiedensten Figuren darstellen und auch ihr sängerisches Talent darbieten. Sie betritt die Bühne, die im Stück eine Frühstückskneipe ist und das Publikum die übrigen Cafégäste: "Feierabend!" Sie erzählt von den Problemen der Patienten und Mitarbeiter, wundert sich, dass sich erotische Fantasien fast nie auf Krankenpfleger beziehen, lamentiert über die aufwendige Pflege des Computers, und spielt eine holländische Verwaltungsangestellte (eine sprachliche Mammutleistung),… " es Heftche" Neunkirchen Sept. 07 |
Nachtschwestern haben es nicht leicht Kabarettistin Jutta Lindner und die Klischees des Pflegeberufs "Krankenschwestern trinken ständig Kaffee, sind nur genervt und poppen, bis der Arzt kommt." Mit diesen Klischees räumte die Kabarettistin Jutta Lindner alias Eloise Lackmeier gründlich auf … Sie verheimlichte auch die schwarzen Schafe ihres Gewerbe nicht. Für die bitterböse Passage über den Handel mit abgelaufenen Herzklappen oder den sechsfachen Mord der "mitleidigen" Melanie erntete sie Sonderapplaus"…spitzzüngiger Vortrag… Eva Tybil Schmitt Neunkircher Rundschau 12.09.07 |
Krankenschwestern und Klischees Jutta Lindner präsentiert ihr Soloprogramm im Haus der Begegnung in Erbach …kritisch, bissig und humorvoll durchleuchtet Lindner alle Facetten… brachte auch sehr ernste und schwierige Themen wie Verwaltungsaufwand und Personaleinsparungen zur Sprache. Etwa dann, wenn sie am Laptop sitzend die Informationen der verschiedensten Webseiten herunterrattert oder ais holländische Rationalisierungsbeauftragte in köstlichem Amtsdeutsch die Vorteile von Personaleinsparungen in Krankenhäusern verkündet…Auf recht unterhaltsame Art und Weise nahm sie die täglichen Arbeitsabläufe sowie die gesellschaftlichen Missstände gekonnt auf die Schippe… es gelang ihr, das Publikum zu begeistern. Bernhard Reichhart Homburger Nachrichten 12.10.07 |
Schluss mit Klischees Nachtschwester Lackmeier packt aus Jutta Lindner räumt auf: mit ihrem Leben, mit dem Gesundheitssystem und mit Berufs- klischees – schließlich arbeitet die 39-jährige Kabarettistin im richtigen Leben als Kranken- schwester an der Uniklinik Homburg. Noch bis Samstagmorgen hat sie Nachtschicht gearbeitet, bevor sie am Abend nach nur vier Stunden Schlaf im Tübinger Frauencafé als Schwester Eloise Lackmeier vor die Zuschauerinnen tritt – Männer mussten draußen bleiben. Der weiße Kittel reicht gerade einmal bis knapp unter den Po, der Ausschnitt dafür bis zum Bauchnabel. Auf der linken Brust prangt ein rotes Kreuz, in den Haaren steckt ein weißes Häubchen: Im Outfit einer sexy Krankenschwester besteigt Jutta Lindner alias Eloise Lackmeier die Bühne. In der Hand hält sie einen Revolver – und drückt ab. Ein ohren- betäubend lauter Knall lässt die Zuschauerinnen zusammenzucken. Dann ist alles dunkel und der Inbegriff erotischer Männerphantasien wieder verschwunden. So beginnt der fast zweistündige Soloauftritt von Jutta Lindner, die nicht nur mit dem Klischeebild ihres Berufes kokettiert, sondern auch klar macht, wie viel Realität dahinter steckt – nämlich gar keine: „Sexsymbol hin oder her, das verwächst sich“, lässt sie als Eloise Lackmeier die rund 40 Zuschauerinnen wissen. Durch den „klimafreundlichen Jetlag“, unter dem sie als Nachtschwester leide, bekomme sie auf kurz oder lang „graue Haare, Falten, Fettpolster“. Und sowieso gäbe es Minirockkittel „nur in der Berufsbekleidungsabteilung bei Beate Uhse.“ Die Otto-Normalkrankenschwester sei „verschwitzt und abgehetzt“, also das genaue Gegenteil von Gina Wild (die übrigens auch gelernte Krankenschwester ist). Kein Klischee lässt Jutta Lindner unkommentiert, sei es die tyrannische Oberschwester Hildegard, der gutmütige Krankenpfleger „Typ Bruno der Bär“ oder die Patienten, „die Gepäck anschleppen wie für drei Wochen Timbuktu“. Nicht zuletzt bekommen auch die Ärzte ihr Fett weg: „Die sehen nicht aus wie George Clooney in Emergency Room, sondern allenfalls wie George W. Bush." Aber auch die dunklen Seiten ihres Gewerbes lässt die Nachtschwester nicht unangetastet: Auf einer Urinflasche trommelt sie den Takt zur einem Lied über Krankenschwester Helga, die im Internet „abgelaufene Herzklappen nach Bukarest vertickt“. Kurz darauf schlüpft sie in der Rolle der „mitleidigen“ Melanie, die wegen sechsfacher Tötung an schwerkranken Patienten in Haft sitzt. „Gerne wäre ich hier ja auch auf der Krankenstation“, sagt sie mit Unschuldsmiene. Ebenso verstörend ist kurz darauf der Blick in die Zukunft: Eloise Lackmeier träumt von einer Frau mit blauen Haaren, die offensichtlich die Unternehmensberaterin des Krankenhauses ist. Sie spricht in Stakkato-Beamtendeutsch von „Zentralisierung, Fusionierung und Personalverschiebung“, dass es der Zuhörerin schwer fällt zu folgen. Unbeirrt fordert die Beraterin die Rente mit 69 und die Einführung der 60-Stunden-Woche. Zudem müsse man der Raumnot in Kranken- häusern mit „raumsparende Klapp- und Etagenbetten“ begegnen. „Daher empfehle ich die Viktoria-Beckham-Diät für unsere Patienten.“ Kein Wunder, dass sich Eloise Lackmeier erst einmal einen Kaffee genehmigt, als sie aus ihrem Alptraum erwacht – „Eloise kriegt die Krise“ ist sowieso einer ihrer Lieblingssätze. Am Ende ist der Applaus am groß.. Jutta Lindner – oder ist es Eloise Lackmeier? – hat damit vielleicht doch erreicht, was sie wollte, nämlich dass „die Krankenschwester von Ihnen mit anderen Augen gesehen wird“. Jennifer Schmidt © Schwäbisches Tagblatt Tübingen 05.11.2007: RP / 255 / Seite:23 |
4. Stuttgarter Comedy Night 2007: Das Staraufgebot unserer diesjährigen Comedy - Night am 04.11.07 konnte sich sehen lassen: Die Highlights Ihrer aktuellen Programme zeigten uns: Christoph Sonntag Frl. Wommy Wonder Clemens Valentino Die Salt Peanuts und Jutta Lindner als Nachtschwester Lackmeier Durch den Abend führte uns der Stuttgarter Poetry-Slammer Philipp Scharrenberg. |
Die 4. Stuttgart Comedy Night war ein riesiger Erfolg. Im ausverkauften Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle zeigten fünf Künstler Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. Positiver Nebeneffekt: Die Einnahmen des Abends kamen dem Verein "Anna" zu Gute, der sich um krebskranke Kinder und deren Familien kümmert. Die Organisatoren vom Service-Club "Round Table 82 Stuttgart" konnten am Ende einen Scheck in Höhe von 15.749,- Euro an den Verein "Anna" übergeben. |
"Starke Frauen in der Pflege: Jutta Lindner Kein Klischee kommt ungeschoren davon, wenn Jutta Lindner als Kabarettistin die Querelen des Krankenhausalltags aufs Korn nimmt.... Sie schaffte es auf Anhieb, die Lachmuskeln des Publikums aufs Äüßerste zu reizen... Ruth Mamerow "Heilberufe - Das Pflegemagazin" Juli 2008 |
"Mit ihren Geschichten aus dem schweren Leben einer Krankenschwester mit musikalischen Einlagen - rhythmisch begleitet auf einer Urinflasche - erntete sie nicht selten lautes Gelächter..." ding "Südhessischer Morgen" 8. März 2008 |
"Lachtherapie der Nachtschwester" "Kabarettistische Einblicke in Pflegeberufe sorgten jetzt in der `Kulturfabrik` für viel Gelächter... Zum Schreien komisch in der vollbestzten Kulturfabrik das Spiel mit den zwei selbstgestrickten Handpuppen Eizelle und Spermium, die solange über ihre Beziehung diskutierten, bis der richtige Zeitpunkt für die Befruchtung verpasst war.... " Michael Fiegele "Mühlhäuser Allgemeine" 31. Mai 2008 |
"Lackmeiers harter Job" ...Ihr Publikum freut sich über die resolute Oma Frieda, die in der Betrachtung über Frauen früher und heute besonders gut wegkommt... Ein ganz aktuelles Thema ist die Gesundheits- reform... Lindner mimt eine Verwaltungsbeamtin, die in einem Schnellsprechkunststück von Personalverschlankung und Stationenzusammenlegung berichtet... Nicole Sutherland "Münchner Merkur" 23. Juni 2008 |
"Zynische Betrachtung" "Mit zynischem und trockenem Humor nahm Jutta Lindner den ältesten Frauenberuf der Welt, nämlich Krankenschwester, (vertikales Gewerbe) auf die Schaufel...zwischen sarkastischen Aussagen und eigenen Liedern... nahm sie auf unterhaltsame Weise die Gesellschafft kritisch aufs Korn Rambauske "Niederöstereichische Wochenzeitung (NÖN) 05. Juli 2008 |
"Pflegerinnen - Alltag im Visier" ...gelungene Parodie auf männliche Krankenpfleger-Typen ...Da blieb das Lachen dann auch wie versprochen im Halse stecken. Auch die Parodien auf Fernsehkrankenschwestern wurde schmunzelnd quittiert... sim "Bad Arolser Ztg" 13.Nov. 2008 |
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PARTYMAT.DE 1 Bewertung ***** Beate Jung (beate.jung...grohado.de) 13.07.2008 Eine unterhaltsame und lustige Darbietung der Kabarettistin Jutta Lindner. Frau Lindner schlüpfte in mehrere Rollen und traf mit ihren Schilderungen und spitzen Bemerkungen den Nerv der jeweiligen Spielsituation. Das alles untermalt mit dem leicht saarländischen Akzent - sehr charmant! Mir und meinen ausschließlich weiblichen Gästen hatte es sehr gut gefallen. |
HOLSTEINISCHER COURIER Die Nachtschwester nahm Fahrt auf 6. April 2009 | 04:20 Uhr | Von Helmut Friebel Jutta Lindner alias Eloise Lackmeier fuhr am Sonnabend eine Extraschicht im Statt-Theater in Neumünster Eine Glanznummer: Jutta Lindner gibt die Unternehmensberaterin mit Stakkato-Beamten- deutsch. Foto: Friebel Mit zynischem und trockenem Humor nahm Jutta Lindner (39) den ältesten Frauenberuf der Welt auf die Schippe - nämlich das vertikale Gewerbe der Krankenschwester. Dabei räumte sie gleichzeitig mit allen Vorurteilen auf. 160 Zuschauer waren begeistert, zumal ein Teil von ihnen offenbar selber im FEK arbeitet: Offensichtlich war alles zur Nachtschwester erschienen, was keinen Nachtdienst hatte. Vor knapp zwei Jahren hat die Kabarettistin im Nebenberuf ihren Hauptberuf im Uni-Klinikum Homburg zum Thema erkoren und darin Frust und Erfahrung mit viel Blick ins Innenleben des Krankenhausalltags zu einem zweistündigen Soloprogramm verarbeitet. Dabei räumt sie bundesweit auf Kleinkunstbühnen gnadenlos mit allen Klischees auf. "Krankenschwestern trinken ständig Kaffee, sind nur genervt und poppen, bis der Arzt kommt", sei ein Klischee. Doch das beendet sie sofort, als die Schwester im roten Mini-Lackkleidchen und Strapsen auf die Bühne kommt und anerkennende Pfiffe ertönen. Die erstickt sie mit einem Schuss und streift den grün-verwaschenen Schwesterndress über. "Den Mini-Kittel gibt es nur in der Berufsbekleidungsabteilung von Beate Uhse", war ihr Kommentar. Doch dann nimmt die Otto-Normalkrankenschwester Fahrt auf, reizt die Lachmuskeln des Publikums bis zum Äußersten. Dabei verbindet sie Comedy mit Ernstem in eher englischem Humor. Auf einer Urinflasche trommelnd singt sie das Lied von Helga, die abgelaufene Herzklappen nach Bukarest vertickert. Nebenbei bekommen auch die Ärzte ihr Fett weg: "Sie sehen nicht aus wie George Clooney in ,Emergency Room’, eher wie Georg W. Bush." Als nichts mehr geht, trifft sie bei einer Kur einen Feuerwehrmann mit Burn-Out-Syndrom (!) Wenn Eloise Lackmeier auspackt, bleibt an der Gesundheitsreform kein Fleisch mehr dran. Das hat auch Oma Lackmeier längst erkannt, die auf der Aida ihren Lebensabend verbringt. Statt 200 Euro Tagessatz im Pflegeheim kostet sie nur 135 Euro auf dem Kreuzfahrer, dazu gibt es Chefarztbetreuung in der Krankenstation, was will man mehr? Das alles ist wahrlich komisch, allein, das Lachen bleibt oft im Halse stecken. Jutta Lindner weiß, wovon sie spricht - und das ist eigentlich eher zum Weinen. Die Gratwanderung zwischen Comedy und Kabarett bewältigt sie mit links. Vielleicht sollte sie nach über 20 Jahren als Krankenschwester umschulen, schließlich gibt es noch so viele andere Vorurteils-behaftete Berufszweige, die ihrer spitzfindigen Zunge harren. Doch sie sagt: "Das Thema habe ich noch nicht ausgereizt. Täglich begegnen mir neue Einsichten." |
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Zwischen Krankenhaus und Altenheim 08.02.2010 - GIESSEN (rob). Für die einen ist es Notaufnahme oder Mehrbettzimmer, für Jutta Lindner eine Fundgrube an teilweise bissigen Pointen: das Krankenhaus. In der Rolle der Nachtschwester Lackmeier hielt die saarländische Ulknudel ihr 80 Köpfe zählendes Publikum im Rahmen der Reihe "Kulturfreitag" in der Muk-Kneipe "1022" mit Eigenarten rund ums Hospital ordentlich bei Laune. |
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Jutta Lindner amüsiert als Nachtschwester Lackmeier das Publikum im "1022" Mit Urin- flasche und Plastikkittel ausgestattet, weihte Lindner ohne mit der Wimper zu zucken in die Abgründe des Krankenschwesternalltags ein. Auch wenn manche Pointe dabei etwas vorhersehbar daherkommt, amüsierten sich die Zuschauer zwischen den teils frivolen, teils morbiden Themen sichtlich. Nicht zuletzt, als die Stationsvorsteherin par excellence Peggy Lees Soul-Klassiker "Fever" ganz ohne Band oder Playback als Fieberthermometer-Song anstimmte. Als lokalpatriotische Oma Frieda bestreitet Lindner den zweiten Teil kaum minder humoresk und erklärt nicht ohne Stolz, wie das Saarland in den Nachrichten so oft zum Maß der Dinge wird - immer dann, wenn wieder Flächen "doppelt so groß wie das Saarland" überschwemmt wurden oder verbrannt sind. Und auch als gewiefte Seniorin, die im Altenheim schon mal Liederabende namens "Rock am Stock" organisiert, schöpft Lindner aus einem reichen Fundus an Lebenserfahrung und singt: "Ich will lieber Schokolade, als noch einmal einen Mann". Dafür gab es zu recht lautstarken Schluss- applaus und zum Abschied einen Blumenstrauß. Als nächster Künstler in der Muk-Reihe "Kulturfreitag" wird Pianist Jan Luley mit seinen "Klaviererzählungen" am 5. März im "1022" auftreten. Lauterbacher Anzeiger Kultur u. Oberhessische Zeitung 08.02.10 u. Giessener Anzeiger 08.02.10 u. Kulturspion für Mittelhessen www.ausgehzwang.de |
Erstellt am 28.01.2010 - 11:30 HAUS MARANATHA » Öffentliche Veranstaltungen » Dinnerkabarett für Mitarbeiter Die Geheimhaltung hat geklappt. Keiner hat bemerkt, was am 15.01.2010 vor sich ging, bis es los ging. Das DIN A 2 Plakat mit der Ankündigung des Dinnerkabarett am Eingang der Kreuzgass wurde geflissentlich übersehen. Die Gedanken waren wohl schon mit dem Essen beschäftigt. Geladen waren sämtliche Mitarbeiter des Hauses Maranatha einschließlich aller Aushilfen als Dank für das erfolgreiche Jahr 2009. Nicht nur einfach mal was essen stand auf dem Programm. Das kennt man ja schon. Nein, diesmal wartete eine besondere Überraschung. Kabarett vom Feinsten, von der Pflege für die Pflege. Jutta Lindner als "Nachtschwester Lackmeier". Für den Nachtdienst während der Abwesenheit unserer Nachtwache war natürlich Ersatz gestellt. So viel Verantwortung muß schließlich sein. So konnte ungestört das Event steigen. Nach dem Aperitif wurde noch das Menue bestellt und dann hatte Jutta Lindner ihren ersten von drei Auftritten. Hart trafen die Phantasien der Patienten auf die nackte Wirklichkeit, den Alltag einer Krankenschwester. Wozu eine Bettflasche so alles her halten kann, sogar als Musikinstrument, wurde nach der Vorspeise eindrucksvoll in einem Urinflaschensong demonstriert. Daß das anschließende Hauptmenue allen besonders gut mundete, kann nur eine Pflegekraft nachvollziehen, die täglich mit diesen Utensilien umzugehen weiß. Wie verwandlungsfähig Jutta Lindner sein kann, hat sie nach dem Hauptmenue unter Beweis gestellt. Erst auf den zweiten Blick wurde klar, daß Oma Frieda niemand anders war als die Nachtschwester kurze Zeit zuvor. Mit Oma Frieda allerdings ging die Zeit so rasend schnell vorüber, daß keiner merkte, daß zwanzig Minuten auch mal wie fünf Minuten wirken können. Nachtschwester Lackmeier war - man kann es nicht anders sagen - überragend. Auch wenn das rote Lackröckchen am Anfang für etwas Verwirrung sorgte, die Lachmuskeln wurden gehörig strapaziert. Mit der Oma Frieda war die Punktlandung für diesen Abend perfekt. Johannes Paetzold |
"... Jutta Lindner hat im Saarland inzwischen schon Kultstatus erreicht: Sei es mit ihrem Stück „Blein Däit“, in dem sie acht verschiedene Rollen spielt, als Sexologin JuLi May in „Sexologie ohne Hut“ oder mit ihrer Paraderolle als „Nachtschwester Lackmeier“. Wochenspiegel 09.04.2010 |
03.06.10 Westpfalz Journal Nachtschwester Lackmeier behandelt Lachmuskeln Visite in der Pfeffermühle Mit ihrem dritten Kabarettprogramm trat Jutta Lindner als "Nachtschwester Lackmeier" am vergangen Freitag in der Pfeffermühle auf. Dabei präsentierte sie in ihrem unverkennbaren saarländischen Dialekt Szenen aus dem Alltagsleben einer Nachtschwester. Hinter der humoristischen Fassade des neuen Kabarettprogramms der Saarländerin liegt ein wahrer Kern, schließlich ist Jutta Lindner im wahren Leben gelernte Krankenschwester. Sie konnte also aus dem Nähkästchen beziehungsweise dem Medizinschränkchen plaudern. Natürlich berichtete sie in zugespitzter Weise über das, was sie täglich oder vielmehr nächtlich erlebt. Schließlich schreibt das alltägliche Leben die besten Kabarettstücke. Aber manchmal ist sogar das Alltagsleben einer Krankenschwester grausamer, als im Kabarett dargestellt. In ihrem Programm erzählte Nachtschwester Eloise Lackmeier immer wieder von ihrer 89-jährigen Oma Frieda, was liegt da näher als ihr ein eigenes Kabarett- programm zu widmen. So gehörte der zweite Teil der Kabarettvorführung der Oma Frieda Lackmeier Dabei stellte die saarländische Oma dar, dass das Saarland das Maß aller Dinge ist. Wird z.B. von einem Waldbrand berichtet oder aktuell von der Ölpest in den USA, ist die abgebrannte Fläche bzw. der Ölteppich so groß oder doppelt so groß wie das Saarland. Oma Frieda macht Mut, selbst wenn sie über Leiden und Medikamente berichtet. Sie kann auch sehr gut singen und Mundharmonika spielen .Und so sang sie A cappella u.a. frei nach Trude Herr, "Ich will lieber Schokolade, als noch einmal einen Mann" Köstlich !!! Weitere Informationen: www.nachtschwester-lackmeier.de www.oma-frida.com |
100 Jahre Krankenpflegeschule Bad Kreuznacher Diakonie .....Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein Kabarett mit „Nachtschwester Lackmeier“, bei dem Pflegekräfte auf den Arm genommen wurden. So endete ein schöner und eindrucksvoller Tag, der wohl noch vielen in Erinnerung bleiben wird. In den Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe beginnen jedes Jahr rund 70 Menschen eine Ausbildung in der Gesundheits und Krankenpflege / Kinderkrankenpflege oder Krankenpflegehilfe. Daneben werden auch in der stiftungszugehörigen Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie und in den Saarland Kliniken kreuznacher diakonie Gesundheits- und Krankenpflege- schüler / -innen ausbildet. ... Sonderausgabe "Offene Tür" Feb 09 |
"Gelackmeierte" Krankenschwester sorgt für gelungenes Saisonende. Was gibt es nicht alles an Klischees über Krankenschwestern – gut aussehend, immer gut gelaunt, gut verdienend. Doch diesen (Wunsch)vorstellungen machte Kabarettistin Jutta Lindner – selbst gelernte Krankenschwester – schnell ein Ende. Durch den Schichtdienst lässt die Gesichtsfarbe zu wünschen übrig und die Körperfülle nimmt zu. Neben der wichtigsten Eigenschaften des Pflegepersonals: schämen!, sinnierte sie auch über aktive Sterbehilfe, Handel mit Herzklappen und die präventive Verteilung von Viagra. Nicht immer lustig, aber immer mit tiefsinnigem Hintergrund. Denn wer mit Vornamen Eloise und mit Nachnamen Lackmeier heißt, Fische als Sternzeichen hat (hilfsbereit, konfliktscheu), der ist für den Beruf der Krankenschwester prädestiniert. Auch ihre saar- ländische Herkunft wurde ausgiebig auf die Schippe genommen. Woher kann eine 08 / 15 - Krankenschwester schon anders kommen als aus Neunkirchen (O-Ton: Neinkärche – das Volk mit dem Ei-Fehler). Passendes Ambiente dieserVorstellung: das neu gestaltete Foyer der Eifelklinik. Hier sollen nach dem Willen der Betreiber demnächst noch andere Veranstaltungen stattfinden. KIM Manderscheid 5.12.08 |